Zeit 30.09.2026
05:58 Uhr

Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen: Wie die Union Vergesellschaftungen in Berlin verhindern will


Die Linke will Berliner Wohnungskonzerne vergesellschaften, Friedrich Merz will genau das verhindern. Darf das der Bund? Und: Warum OpenAI sein neues Modell zurückhält.

Vergesellschaftung von Wohnungskonzernen: Wie die Union Vergesellschaftungen in Berlin verhindern will
Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin könnte die Hauptstadt ein Experiment erleben, das es so in Deutschland noch nie gegeben hat. Im Wahlkampf hatte die Partei angekündigt, große Wohnungskonzerne vergesellschaften zu wollen. Dabei beruft sie sich auf Artikel 15 des Grundgesetzes – einen Artikel, der bei privaten Wohnungskonzernen noch nie angewendet wurde . Doch aus der Bundesregierung kommt Widerstand: Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, eine Vergesellschaftung mit einem Bundesgesetz verhindern zu wollen. Wie weit reicht der Spielraum des Landes Berlin – und welche Möglichkeiten hätte die Bundesregierung tatsächlich? Das ordnet Eva Ricarda Lautsch aus dem Politikressort der ZEIT ein. Es war so etwas wie der Sommer der ausgebrochenen KI-Agenten: Die Programme sollen immer selbstständiger Aufgaben übernehmen. Doch dabei kam es zu einigen Vorfällen, in denen die Agenten entgegen ihrer Anweisungen handelten . Sowohl bei OpenAI als auch beim Konkurrenten Anthropic sorgten Tests für Aufsehen, bei denen KI-Modelle eigenmächtig handelten oder versuchten, Vorgaben ihrer Entwickler zu umgehen. Nun hält OpenAI aus diesem Grund sein neues Modell GPT-6.1 Astra zurück. Werden die Risiken größer , je selbstständiger KI-Systeme werden? Und wie lässt sich der Zielkonflikt zwischen immer leistungsfähigeren Modellen und der Kontrolle über sie lösen? Das erklärt Jakob von Lindern aus dem Digitaressort der ZEIT. Und sonst so: Der neue Pommes-frites-Weltmeister Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Emma Möllenbrock und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de .