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09.10.2026
04:30 Uhr
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Au\u00dfenminister Johann Wadephul versch\u00e4rft nach dem ergebnislosen Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung in New York den Ton gegen\u00fcber Moskau. Nach den j\u00fcngsten massiven Angriffen auf die Ukraine mit zahlreichen zivilen Opfern attackiert der CDU-Politiker Russland scharf und droht mit umfangreichen Sanktionen. \u00abPutins Grausamkeit kennt keine Grenzen\u00bb, kritisiert Wadephul. Putin setze \u00abseinen Raketenterror auf die Ukrainerinnen und Ukrainer, darunter viele Kinder, mit immer gr\u00f6\u00dferer H\u00e4rte fort\u00bb, sagte Wadephul der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit Blick auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. Putin werde dennoch scheitern, \u00abam Widerstand der Ukraine - und an unserer fortgesetzten Unterst\u00fctzung f\u00fcr deren Verteidigung\u00bb. \u00abZerm\u00fcrbungstaktik unfassbar brutal\u00bb Die vergangenen Tage h\u00e4tten bewiesen, dass der russische Pr\u00e4sident voll auf Eskalation setze. Dutzende Zivilistinnen und Zivilisten, darunter Kinder, seien allein in den vergangenen drei Tagen get\u00f6tet worden. Wohnh\u00e4user wie in Pryluky w\u00fcrden Nacht f\u00fcr Nacht gezielt zerst\u00f6rt, Menschen dabei im Schlaf get\u00f6tet. \u00abDiese Zerm\u00fcrbungstaktik ist unfassbar brutal\u00bb, kritisierte Wadephul. Erst am Mittwoch habe die EU weitere 1,2 Milliarden Euro f\u00fcr lebensrettende Luftverteidigung in der Ukraine bereitgestellt, erinnerte der Minister. \u00abZugleich werden wir unsererseits den Druck auf Russlands Kriegswirtschaft und ihre Unterst\u00fctzer mit neuen Sanktionen erheblich verst\u00e4rken.\u00bb Dazu w\u00fcrden derzeit in Br\u00fcssel letzte Schritte abgestimmt, damit die bislang umfassendsten Strafma\u00dfnahmen gegen Personen und Unternehmen schon bald greifen. \u00abAuch dies wird Russlands F\u00e4higkeit, die Ukraine anzugreifen, empfindlich treffen.\u00bb Vorbereitungen f\u00fcr weitere Strafma\u00dfnahmen Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas hatte erkl\u00e4rt, es liefen Vorbereitungen, um 1.600 weitere Personen und Unternehmen mit Verbindungen zum milit\u00e4risch-industriellen Komplex Russlands mit Strafma\u00dfnahmen zu belegen. Allein in der ukrainischen Stadt Pryluky waren k\u00fcrzlich mindestens 19 Menschen get\u00f6tet und 55 weitere bei russischen Angriffen verletzt worden, wie der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt hatte. Unter den Toten waren demnach f\u00fcnf Kinder, f\u00fcnf Kinder wurden verletzt. In der Stadt etwa 120 Kilometer \u00f6stlich von Kiew sei ein f\u00fcnfst\u00f6ckiger Wohnblock getroffen worden. \u00a9 dpa-infocom, dpa:261009-930-812483/1