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27.09.2026
15:16 Uhr
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München geht als Kandidat um die Ausrichtung der Sommerspiele 2036, 2040, 2044 ins Rennen. Bis zur finalen Entscheidung sind es aber noch zwei Auswahlstufen.

Nachdem München vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Kandidat für die Ausrichtung von Olympia 2036, 2040 oder 2044 ausgewählt wurde, beginnt nun der Wettbewerb mit dem Ausland. Wie aussichtsreich die Chancen für Deutschland sind, die Olympischen Spiele erstmals seit 1972 wieder zu organisieren, wird sich in der Konkurrenz zu Indien , Katar , Südkorea, Ungarn oder der Türkei zeigen. Die Entscheidung über die Gastgeberrolle 2036 fällt in drei Jahren. Die erste Hürde im weiteren Prozess beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist jedoch nur sechs Monate entfernt. Der DOSB ist seit Herbst 2025 offizieller Bewerber beim IOC. Er steht mit der Organisation in einem kontinuierlichen Austausch. »Wir können auf hohem Level einsteigen«, sagte DOSB-Präsidiumsmitglied und IOC-Mitglied Michael Mronz. Ronald Rauhe, der Staatsminister für Sport und Ehrenamt, kündigte an, dass auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Kontakt zu IOC-Präsidentin Kirsty Coventry aufnehmen werde. Stufe zwei Deutschland hat nur ein halbes Jahr Zeit, um sich für 2036 als geeignet zu präsentieren. Obwohl die Spiele erst im Sommer 2029 vergeben werden sollen, will das IOC den Kreis der Anwärter auf vier bis sechs reduzieren. Laut Angaben der Organisation gibt es derzeit noch eine »zweistellige« Anzahl an Bewerbern. Diese Zwischenstufe wurde erst im Juni beschlossen. Mronz sagte, dass »die Kandidaten aus verschiedenen Kontinenten kommen werden«. Er gehe »nicht davon aus«, dass München diesen Kreis verpassen werde. Dritte und letzte Stufe Falls Deutschland die Zwischenstufe nicht erreichen sollte, müsste die Bewerbung ruhen, bis die Spiele 2040 beziehungsweise 2044 vergeben werden. Erreicht Deutschland hingegen den Status, fällt eine weitere Vorentscheidung kurz nach den Spielen von Los Angeles . Dann beginnt das IOC mit der dritten und letzten Auswahlstufe vor der Gastgeberwahl. Die dritte Stufe des Austauschs erfolgt dann nur noch mit einem Kandidaten. Bei der IOC-Vollversammlung sollte das Votum dann lediglich noch offiziell vollzogen werden. Dem Ausrichter der Sommerspiele 2036 bleiben dann sieben Jahre konkrete Vorbereitungszeit. Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagten, dass für 2036 eigentlich jetzt schon mit Baumaßnahmen begonnen werden müsste. Jedoch ist theoretisch eine Doppelvergabe für die Jahre 2036 und 2040 möglich.