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10.08.2026
08:22 Uhr
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In der Hoffnung auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus waren die Ölpreise zuletzt deutlich gesunken. Nach neuen iranischen Forderungen steigen die Preise wieder.

Wegen anhaltender Unsicherheit über die Entwicklungen im Irankrieg sind die Ölpreise leicht gestiegen. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,09 Prozent auf 84,46 Dollar je Barrel, während US-Leichtöl WTI um 0,78 Prozent auf 78,79 Dollar zulegte. Mit den Entwicklungen im Irankrieg verbunden ist die Öffnung der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus, die weiter gesperrt ist. Die iranische Regierung teilte am Wochenende zwar mit, dass ein Abkommen mit Oman über neue Schifffahrtsrouten kurz vor dem Abschluss stehe. Gleichzeitig stellte sie aber eine Reihe neuer Bedingungen für die Öffnung der Straße von Hormus, darunter finanzielle Entschädigungen durch die USA für sämtliche Kriegsschäden und die Freigabe aller eingefrorenen iranischen Vermögenswerte. Huthi-Miliz attackiert Ölraffinerie in Saudi-Arabien US-Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, dass man derzeit »nur so halb« mit dem Iran verhandle. Die US-Regierung warte ab und beobachte den Iran, der eine »enorme Inflation« und »kein Geld« habe. Für zusätzliche Verunsicherung am Markt sorgte ein Angriff der jemenitischen Huthi-Miliz auf eine Raffinerie des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco am Sonntag. In der vergangenen Woche waren die Ölpreise noch um mehr als sieben Prozent gefallen, da Anleger auf eine rasche Öffnung der Meerenge gehofft hatten, durch die vor dem Krieg ein Fünftel des weltweit geförderten Öls transportiert wurde.