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07.10.2026
11:39 Uhr
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Henri Kagan und Kensō Soai lösten die Frage, warum es Moleküle gibt, die spiegelbildlich vorkommen. Dafür erhalten sie den Chemienobelpreis. Die Verkündung im Video

Update: Der Japaner Kensō Soai und der Franzose Henri Kagan erhalten den Chemienobelpreis »für die Entdeckung nichtlinearer Effekte und der Autokatalyse in der asymmetrischen organischen Synthese «. Das gab das Nobelkomitee bekannt. Ab etwa 11.45 Uhr will das Nobelkomitee der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm verkünden, welche Forschungsleistung in der Kategorie Chemie ausgezeichnet wird – und wer den mit zwölf Millionen schwedischen Kronen dotierten Preis erhält (umgerechnet etwas mehr als eine Million Euro). Verfolgen Sie die Bekanntgabe oben im Livestream oder anschließend als Aufzeichnung. Bereits am Montag und Dienstag wurden die Preisträger des Medizin- und des Physiknobelpreises bekannt gegeben. So erhalten die beiden deutschen Forscher Peter Hegemann und Georg Nagel zusammen mit dem US-Amerikaner Karl Deisseroth die Auszeichnung für Medizin oder Physiologie . Sie entwickelten das Feld der Optogenetik, eine Methode, mit der sich zeigen lässt, wie Nervenzellen im lebenden Gehirn interagieren und gezielt beeinflusst werden können. Am Dienstag teilte dann das Nobelkomitee mit, dass der in Belgien geborene US-Astrophysiker Francis Halzen den Physiknobelpreis erhalten wird. Er wird » für entscheidende Beiträge zum Neutrino-Observatorium IceCube und zur Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs« ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr bekamen den Chemienobelpreis Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar Yaghi. Mit ihrer Entwicklung metallorganischer Gerüste bereiteten die drei Forscher den Weg für vielfältigste Anwendungen: vom CO₂‑Einfangen bis zum Neutralisieren von Chemikalien in der Umwelt.