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24.09.2026
11:05 Uhr
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Im ersten Halbjahr 2026 verunglückten weniger Menschen tödlich. Dabei kam es zu mehr Verkehrsunfällen. Jugendliche hatten deutlich häufiger Unfälle auf E-Rollern.

Im ersten Halbjahr sind deutlich weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging ihre Zahl um neun Prozent auf 1.233 Tote zurück, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Derweil kam es zu mehr Unfällen auf deutschen Straßen. Die Zahl stieg um 2,6 Prozent auf insgesamt 1,3 Millionen Unfälle. Der Rückgang bei den Verkehrstoten war demnach mit rund 23 Prozent besonders deutlich unter Fußgängern. Unter Motorradfahrern gingen die Todesfälle um 13 Prozent zurück, unter Fahrradfahrern um neun Prozent. Von Januar bis Juni wurden insgesamt 170.000 Menschen auf deutschen Straßen verletzt. Das waren 4,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Jugendliche kommen bei E-Roller-Fahrten deutlich häufiger zu Schaden Kinder und Jugendliche kamen hingegen als einzige Altersgruppe vermehrt zu Schaden. Fast zehntausend Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren wurden verletzt oder verunglückten tödlich. Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein zweitausend Fälle meldeten die Behörden, in denen Jugendliche bei E-Roller-Unfällen zu Schaden kamen . Das waren siebzig Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum . Zudem wurden im Straßenverkehr 15.000 unter 15-Jährige verletzt oder getötet. Zu gut jedem zweiten Unfall kam es beim Radfahren. Damit stieg die Zahl der gemeldeten Fälle um drei Prozent. Mehr Verletzte oder Tote wegen zu schnellen Fahrens Am gefährlichsten war der Straßenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl starben dort die meisten Menschen, mit 22 beziehungsweise 21 Toten je Million Einwohner. In Nordrhein-Westfalen (12 pro Million), Schleswig-Holstein und Hessen (13) waren es annähernd halb so viele. Am niedrigsten war der Anteil der Verkehrstoten in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Die Statistiken erfassen auch, warum es zu den Unfällen kam. Fast alle der häufigsten Unfallursachen wurden seltener gemeldet, etwa Fahrmanöver wie Abbiegen oder Rückwärtsfahren, Verstöße gegen Vorfahrts- und Abstandsregeln oder alkoholisierte Fahrer. Häufiger als zuletzt wurden aber Geschwindigkeitsvorgaben missachtet , bevor es zu Unfällen mit Verletzten oder Toten kam.