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12.08.2026
08:32 Uhr
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Im Januar dieses Jahres startete die Wehrerfassung. Seitdem ist die Zahl der Menschen, die den Kriegsdienst verweigern, deutlich angestiegen.

Die Zahl der amtlich gemeldeten Kriegsdienstverweigerungen ist seit Jahresbeginn deutlich gestiegen. Innerhalb der ersten sieben Monate war sie bereits doppelt so hoch wie im gesamten Vorjahr. Wie eine Sprecherin des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln der Nachrichtenagentur epd mitteilte, seien 2026 bis zum 31. Juli 8.302 entsprechende Anträge eingegangen. Im gesamten vergangenen Jahr gab es 3.879 Anträge. Seit 1. Januar 2026 werden alle jungen Menschen kurz nach deren 18. Geburtstag angeschrieben, um ihr Interesse an einem Dienst in der Truppe abzufragen und sie zu erfassen. Männer müssen den Fragebogen ausfüllen, Frauen ist es freigestellt. Seit 2011 ist die Wehrpflicht ausgesetzt. Allerdings soll auf freiwilliger Basis die Zahl der Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr erhöht werden. Sowohl die Wehrpflicht, als auch das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist im Grundgesetz geregelt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.