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29.09.2026
11:39 Uhr
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Wegen der anhaltenden Energiekrise befürchtet der Lufthansa-Chef weiter steigende Kerosinkosten für den Konzern. Trotzdem rechnet er mit einem stabilen Jahresgewinn.

Lufthansa -Chef Carsten Spohr hat wegen der gestiegenen Ölpreise erneut höhere Kerosin -Kosten für die Fluggesellschaft in Aussicht gestellt. Man wäre wahrscheinlich froh, wenn es bei den zuletzt genannten Mehrkosten von 1,5 Milliarden Euro bliebe, sagte Spohr vor Journalisten. Die Zahl zum Jahresende werde wahrscheinlich höher sein. Dass die Lufthansa für 2026 überhaupt noch einen operativen Gewinn etwa auf Vorjahresniveau erwartet, liege an Kürzungen bei der Hauptmarke Lufthansa und den zuletzt deutlich gestiegenen Ticketpreisen, sagte Spohr. Er rechnet weiterhin mit einem bereinigten operativen Gewinn von 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 2,0 Milliarden. Nachfrage von geopolitischen Risiken »unberührt« Die Nachfrage sei erstaunlich robust gewesen, besonders für die Premiumklassen, sagte der Vorstandsvorsitzende weiter. Die Ticketnachfrage sei »praktisch unberührt von geopolitischen Risiken «, die bei den Kunden sonst eher zu Zurückhaltung führen würden. Schon im August hatte Lufthansa mitgeteilt, dass die Treibstoffkosten im Gesamtjahr auf rund 8,7 Milliarden Euro steigen werden, ein Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Infolge des Irankriegs und der Sperrung der Straße von Hormus stieg der Ölpreis um 40 bis 50 Prozent, wodurch sich auch die Kosten für Airlines weltweit erhöhten.