Zeit 09.10.2026
10:13 Uhr

Handball: Füchse feiern Gidsels Torgala: «Vielleicht einzigartig»


Handball: Füchse feiern Gidsels Torgala: «Vielleicht einzigartig»
Mathias Gidsel hat schon einige Rekorde in seiner bisherigen Karriere aufgestellt. Doch selbst f\u00fcr den Welthandballer war der 40:32-Heimsieg seiner F\u00fcchse Berlin in der Champions League gegen den FC Porto ein ungew\u00f6hnlicher Abend. Den mit seinen 17 Toren besiegte er die Portugiesen fast im Alleingang. \u00abDas war auch wichtig f\u00fcr mich. Ich habe schon viele gute Leistungen gezeigt, aber f\u00fcr mich war das heute auch etwas Besonderes\u00bb, sagte der 27-J\u00e4hrige. Torrekord in der Champions League eingestellt Und mit diesen 17 Toren stellte der Ausnahmehandballer auch gleich einen 17 Jahre alten Torrekord in der Champions League ein. Der bisherige, alleinige Rekordhalter Jes\u00fas \u00abChuchi\u00bb Mart\u00ednez de la Cal erzielte am 11. November 2009 f\u00fcr Valladolid beim 37:27-Sieg gegen Thessaloniki 17 Tore. Wie Gidsel jetzt auch. \u00abEr war die unbedingte F\u00fchrungskraft heute - auch mental. Er hat das ganze Spiel uns gepusht und uns Sicherheit gegeben\u00bb, lobte ihn Trainer Nicolej Krickau. Selbst seine Teamkollegen waren beeindruckt. \u00abDas ist \u00fcberragend. Was er da leistet, ist gar nicht in Worte zu fassen und vielleicht einzigartig auf diesem Planeten\u00bb, sagte Nationalspieler Nils Lichtlein, der nach langer Verletzungspause gegen Porto sein Heimcomeback feierte. Unsch\u00f6ne Erinnerungen an Lemgo-Heimspiel Trotz der Gidsel-Gala haben die F\u00fcchse aber noch nicht das Ticket zur Hauptrunde der K\u00f6nigsklasse gel\u00f6st. \u00abDas bedeutet nichts, bevor wir nicht auch in Porto gewonnen haben. Den verlieren wir in Porto, liegt unser Schicksal beim Spiel in Veszpr\u00e9m. Und das wollen wir nicht\u00bb, sagte Krickau. Deshalb soll n\u00e4chste Woche Donnerstag beim R\u00fcckspiel in Porto mit einem weiteren Sieg der Sack zugemacht werden. Zuvor sind die Berliner aber noch am Sonntag in der Bundesliga in der heimischen Max-Schmeling-Halle gegen den TBV Lemgo Lippe gefordert (18.00 Uhr/Dyn). Und da haben die Berliner unsch\u00f6ne Erinnerungen an die letzte Saison. Denn da verloren sie 33:34 - ebenfalls drei Tage nach einem Champions-League-Spiel. \u00abDa haben wir noch etwas zur\u00fcckzuzahlen\u00bb, sagte deshalb Krickau. \u00a9 dpa-infocom, dpa:261009-930-813485/1