Zeit 10.08.2026
11:41 Uhr

Druck auf Gianni Infantino: Fußballverbände Europas, Asiens und Nordamerikas attackieren Infantino


Der Druck auf Fifa-Präsident Gianni Infantino steigt. In einem offenen Brief werfen ihm Uefa, AFC und Concacaf »Täuschung« vor und fordern Aufklärung.

Druck auf Gianni Infantino: Fußballverbände Europas, Asiens und Nordamerikas attackieren Infantino
In der Debatte um gescheiterte Investorenpläne beim Fußball-Weltverband Fifa gibt es weiter Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino. In einem offenen Brief äußerten die Fußballverbände von Europa (Uefa), Asien (AFC), Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (Concacaf) zu den Vorgängen. Infantino wird in dem Schreiben nicht namentlich erwähnt, aber dennoch indirekt kritisiert. »Wenn Vertrauen durch Täuschung gebrochen wird, wenn ein Einzelner sich über die Gemeinschaft stellt, die ihn mit Autorität betraut hat«, dann sei die Pflicht zum Dienst an der Fußballfamilie missachtet worden, heißt es in dem Brief. Infantino wollte Rechte an Fifa-Turnieren an private Investoren verkaufen. Nach riesiger Empörung und Boykottandrohungen musste er das Vorhaben aufgeben. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.