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10.03.2026
20:00 Uhr
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Zur Entschärfung einer Weltkriegsbombe wird ein Großteil der Dresdner Innenstadt evakuiert. Laut Feuerwehr ist es die bisher größte Evakuierung in Dresden.

An der ehemaligen Carolabrücke in Dresden ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Es handelt sich nach Angaben der Feuerwehr um eine 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe, die am Mittwochmorgen entschärft werden soll. Um den Fundort herum wird im Zentrum Dresdens ein Sperrkreis mit einem Radius von 1.000 Metern eingerichtet, den Menschen bis um 9 Uhr am Mittwoch verlassen müssen. Ab 7 Uhr wird eine Notunterkunft an der Messe Dresden zur Verfügung stehen. Von der Evakuierung sind nach Angaben der Feuerwehr rund 18.000 Anwohner betroffen. Das sei die bisher größte Evakuierung in Dresden. Im Sperrgebiet stehen Dresdner Sehenswürdigkeiten wie das Residenzschloss, die Frauenkirche und die Semperoper. Auch die Polizeidirektion, der Landtag, mehrere Ministerien, Alten- und Pflegeheime, Kindertagesstätten und weitere soziale Einrichtungen liegen in dem Gebiet. Eine Notunterkunft steht ab 7.00 Uhr in der Messe Dresden bereit. Dorthin verkehren zusätzliche Busse und Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe. Bereits mehrere Bombenfunde bei Abrissarbeiten an der Carolabrücke Das Nachrichtenportal T-Online berichtet, dass auf der Baustelle für die neue Carolabrücke bereits seit Oktober eine Kampfmittelsondierung von Experten durchgeführt wird. Dabei wurden mehrere verdächtige Gegenstände am Elbufer gefunden, von denen einer nun die Maßnahmen notwendig macht. Auf der Neustädter Seite wurden seit Mitte Februar 31 sogenannte "Störstellen" überprüft, von denen sich 29 als ungefährlich herausstellten. Am Nachmittag wurden die beiden verbleibenden Verdachtsfälle untersucht. Bei den Abrissarbeiten an der Carolabrücke gab es im vergangenen Jahr bereits vier Bombenfunde. Im August waren 17.000 Betroffene für eine Entschärfung evakuiert worden. Am 11. September 2024 war die Carolabrücke in Dresden teilweise eingestürzt , verletzt wurde dabei niemand. Die Brücke musste daraufhin komplett abgerissen werden. Der Neubau der Brücke soll bis zum Jahr 2031 fertiggestellt werden .