Zeit 28.09.2026
07:31 Uhr

Bundesverfassungsgericht: Deutschlands mächtigstes Gericht wird 75 Jahre alt


Das Bundesverfassungsgericht feiert Geburtstag. Doch seine Autorität beruht auf einem politischen Konsens, der brüchig werden könnte. Und: Wadephuls Vorstoß in New York

Bundesverfassungsgericht: Deutschlands mächtigstes Gericht wird 75 Jahre alt
Das Bundesverfassungsgericht wird 75 Jahre alt. Am Montag wird das Jubiläum mit einem Festakt in Karlsruhe gefeiert, zu dem rund 1.000 Gäste erwartet werden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält eine Festrede. Seit seiner Gründung 1951 wacht das Bundesverfassungsgericht darüber, dass Politik und Gesetzgebung das Grundgesetz einhalten. Es kann Gesetze für nichtig erklären und hat mit seinen Entscheidungen immer wieder gesellschaftliche und politische Konflikte geprägt. Doch in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft steht auch das Gericht vor neuen Herausforderungen. Welche Rolle hat das Bundesverfassungsgericht in den vergangenen 75 Jahren für die Bundesrepublik gespielt? Und wie steht es heute um das Gericht? Das weiß Heinrich Wefing , Leiter des Politikressorts der ZEIT. Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat sich am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow getroffen . Es ist das erste bilaterale Treffen der Außenminister beider Länder seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022. Aus Delegationskreisen war nach dem Treffen zu hören, Wadephul habe Lawrow aufgefordert, die Eskalation gegenüber Deutschland, Europa und der Nato zu beenden. Außerdem habe er die anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung verurteilt. Aus Moskau folgten nach dem rund 20-minütigen Gespräch scharfe Worte: Lawrow warf Deutschland Militarismus und Revanchismus vor. Warum hat Wadephul trotzdem das Gespräch gesucht? Und markiert das Treffen einen Kurswechsel in der deutschen Russlandpolitik? Das ordnet Jörg Lau , außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. Und sonst so? Nie wieder zu spät – zumindest für die nächsten 55 Milliarden Jahre . Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier . Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de . Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Ihre Meinung zu unseren Podcasts – wir freuen uns über Ihre Teilnahme an unserer Umfrage bis Ende September 2026: www.zeit.de/befragung-podcast .