|
14.08.2026
16:30 Uhr
|
»The End of Oak Street« hat, was ein Abenteuerfilm braucht, sogar Dinos. Bloß an interessanten Figuren fehlt es. Man fängt an, den Fleischfressern die Daumen zu drücken.

Gerade fand in der Oak Street noch ein Straßenfest mit Barbecue statt, Kinder warfen Wasserbomben, das gewöhnliche Idyll der amerikanischen Mittelklasse. Wären da nicht, urplötzlich, diese Dinos. Vor einem Haus mit der Aufschrift »We love our cats« etwa picken gerade ein paar fliegende Ungeheuer die letzten Eingeweide aus den leblosen Körpern der Katzen. Diese Welt erinnert an jene der Mystery-Serie Stranger Things und des Nachbarschaftsklassikers E.T – Der Außerirdische. Auch The End of Oak Street spielt in einem Achtzigerjahre-Sommer. Und glatt könnte man, hörte man bloß von der Prämisse »Dinos in der Vorstadt«, den Großmeister Steven Spielberg hinter diesem Projekt vermuten, der jedoch noch bis vor wenigen Wochen mit seinem Alien-Film Disclosure Day in den Kinos war. An seiner statt nahm David Robert Mitchell auf dem Regiestuhl Platz.