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08.08.2026
02:43 Uhr
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Ein Gesetzentwurf des Finanzministers sorgt für Debatten. Der ZEIT liegt das Dokument vor. Es zeigt, mit welchen Entlastungen zu rechnen ist.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil plant Steuerentlastungen in Höhe von insgesamt rund zehn Milliarden Euro im Jahr. Das geht aus einem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums hervor, der der ZEIT vorliegt und mit dem die von der Koalition angekündigte Steuerreform umgesetzt werden soll. Demnach stehen für 2027 Entlastungen in Höhe von 5,6 Milliarden Euro an, im Jahr 2028 kommen noch einmal 4,2 Milliarden Euro hinzu. Die gesamte Entlastungssumme beläuft sich damit auf 9,8 Milliarden Euro. Nach Informationen der ZEIT sind Medienberichte nicht korrekt, wonach das Finanzministerium die geplanten Steuersenkungen noch einmal zurechtgestutzt hat. Die Bild-Zeitung hatte gestern ebenfalls unter Berufung auf den Entwurf berichtet, dass die Entlastungen »voraussichtlich viel kleiner ausfallen als angekündigt«. Klingbeil und Bundeskanzler Friedrich Merz hatten im Juli angekündigt, dass die Reform in zwei Schritten vollzogen und »ab 2028 ihre volle Wirkung entfalten« werde. Erst ab dann belaufe sich das Entlastungsvolumen auf die vollen zehn Milliarden Euro.