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05.10.2026
10:03 Uhr
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Mit Fake-Rezepten ergaunern Kriminelle teure Medikamente gegen Krebs, Diabetes oder Depressionen. Der Schaden: mehrere Millionen Euro. Nun haben sie eine neue Masche.

Für Monika Schubert ist es ein normaler Dienstag im September – bis dieser junge Mann ihre Apotheke in Berlin betritt. »Schwarze Jacke, eher unscheinbar«, so beschreibt sie ihn später. Er spricht kein Deutsch, nutzt eine App zum Übersetzen. In Berlin ist das nicht ungewöhnlich. Auch das Rezept, das er vorlegt, sieht für Schubert auf den ersten Blick normal aus: rosafarbenes Papier, alle Pflichtfelder sind ausgefüllt, oben links steht der Name einer deutschen Krankenkasse. Dass es kein E-Rezept ist? Ebenfalls normal. Oft fällt in den Praxen die Technik noch aus. Eine Sache aber lässt die Apothekerin stutzig werden: Der junge Mann will ein Medikament gegen Brustkrebs.