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05.10.2026
16:08 Uhr
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Die Wohnraumdekrete seiner Linkskoalition sind gescheitert, jetzt ruft Spaniens Regierungschef vorgezogene Neuwahlen aus. Ob ihm das hilft, daran bestehen große Zweifel.

Als Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez am Montagmorgen vor den Regierungssitz in Madrid tritt, ist er bereits im Wahlkampfmodus. Neun Minuten reichen ihm, um die vergangenen acht Jahre als universale Erfolgsgeschichte seiner Regierung darzustellen. In einem extrem polarisierten politischen Klima und im Kampf gegen »Tyrannen, Techno-Oligarchen und Völkermörder« sei es ihr gelungen, Spanien zu einem weltweiten Vorbild in Sachen Frieden, Feminismus und Wohlstand zu machen – mit den besten wirtschaftlichen und ökologischen Ergebnissen, die je eine demokratische Regierung in Spanien erzielt habe. Am 29. November hätten die Spanierinnen und Spanier in vorgezogenen Neuwahlen nun die Chance, zu entscheiden, ob sie sich der »ultrarechten Welle« anschließen oder weiter ein Bollwerk gesellschaftlicher Offenheit und sozialer Gerechtigkeit bleiben wollten. Kurz: ob sie auf der richtigen Seite der Geschichte stünden.