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07.10.2026
09:35 Uhr
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Die Medizinnobelpreisträger helfen, das Hirn zu durchleuchten. Nur sehen sie nicht, wie sich Gefühle oder Verhalten formen. In Wahrheit haben wir eine Behörde im Kopf.

Da kann die KI noch etwas lernen: Für menschliche Intelligenz genügt ein Organ von der Größe einer kleinen Melone, das etwa dreißig Watt verbraucht, die Leistung einer schwachen Glühbirne. Die künstliche Intelligenz dagegen benötigt für ihre Denkleistungen riesige Rechenzentren, die bis zu 200 Megawatt verschlingen, den Strombedarf einer kleinen Stadt. Da drängt sich – bei aller Faszination für die maschinellen Künste – die Frage auf: Wie macht das menschliche Gehirn das? Wie vollbringt es mit so wenig Energie so erstaunliche Leistungen?