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29.09.2026
20:53 Uhr
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Dass KI zum Weltuntergang führen könnte, stimuliert die menschliche Angstlust, sagt die Harvard-Historikerin Jill Lepore. Ihre Sorgen vor KI sind andere.

Die Firma Anthropic will an die Wall Street und verteilt ihren Börsenprospekt gerade an künftige Aktionäre. Darin warnt sie erneut, KI könne die Menschheit auslöschen. Gleichzeitig hält der Konkurrent OpenAI seine jüngste Variante von ChatGPT zurück – sie sei zu gefährlich. Die Historikerin Jill Lepore von der Universität Harvard hat darauf eine überraschende Perspektive. Ihr neues Buch »Regierung der Maschinen« beschäftigt sich mit den Auswirkungen der KI auf Staat und Gemeinwesen. DIE ZEIT: Frau Lepore, wir haben in den vergangenen Wochen viel darüber gehört, dass die künstliche Intelligenz die Menschheit auslöschen könnte oder wird. Haben Sie schon Ihr Testament gemacht?