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16.03.2026
13:09 Uhr
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Machtkämpfe, Micro-Management und geparkte Karrieren: Es gibt Firmen, die haben irgendwann zu viele Führungskräfte. Wann es sinnvoll ist, Chefposten radikal zu streichen.

Zwölf Hierarchiestufen zwischen dem Vorstandschef und den Kunden! Das war dem Bayer-Chef Bill Anderson zu viel, zu starr, zu unproduktiv. Er setzt auf ein radikales Konzept, bei dem Mitarbeiter mehr selbst entscheiden, statt ihre Chefs zu fragen. In den letzten zweieinhalb Jahren hat Anderson zwei Drittel der Management-Stellen und die Hälfte aller Hierarchieebenen gestrichen. Auch die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla will fast die Hälfte der Stellen im Topmanagement des Konzerns streichen. Zwischen dem Vorstand und dem Management soll eine ganze Ebene wegfallen. Ihr Ziel: ein schlankes Unternehmen für schnellere Entscheidungen.