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23.09.2026
19:11 Uhr
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Mitten in Hamburg simuliert die Bundeswehr in diesen Tagen die Lage nach einem russischen Angriff. So befremdlich es wirken mag: Es ist nötig und hilfreich.

Hubschrauber werden tief über Wohnhäuser fliegen, Militärfahrzeuge in Kolonnen durch die Stadt fahren: Vom 24. bis zum 26. September trainiert die Bundeswehr wieder mitten in Hamburg. Die Übung »Red Storm Charlie« soll die Lage nach einem russischen Angriff simulieren. Nato-Truppen werden in diesem Szenario nach Osten verlegt, um die Verbündeten im Baltikum und Polen zu unterstützen, und als Drehscheibe des Bündnisses wird Deutschland mit hybriden und militärischen Mitteln attackiert. Diese Situationsbeschreibung ist leider nicht unrealistisch, einige russische Attacken finden bereits statt. Nach dem versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gesagt, wir seien nicht im Krieg, würden aber dennoch täglich angegriffen. Wie das aussieht, hat auch Hamburg schon erlebt. Korvetten, die Blohm+Voss für die deutsche Marine baut, wurden sabotiert, unbekannte Drohnen überflogen den Hafen, Rüstungsbetriebe und die kritische Infrastruktur wurden ausspioniert. Auf solche Gefahren weist auch der aktuelle Hamburger Verfassungsschutzbericht hin.