Zeit 12.08.2026
18:04 Uhr

(+) Atlassian: Wer zahlt, bleibt verschont


Die Software von Atlassian ist das Gedächtnis vieler deutscher Unternehmen. Nun will die Firma ihre KI mit deren Daten trainieren. Arbeitgeber sollten jetzt aufpassen.

(+) Atlassian: Wer zahlt, bleibt verschont
Wer etwas ins Netz schreibt, muss heute damit rechnen, dass eine künstliche Intelligenz (KI) daran lernt. Denn um große Sprachmodelle zu trainieren, saugen große KI-Firmen alle möglichen Informationen aus dem Internet. Bislang galt das vor allem für öffentliche Beiträge – bald gilt es auch für die Arbeitswelt. Atlassian, ein amerikanisch-australisches Softwarehaus mit rund 300.000 Firmenkunden, will ab dem 17. August bestimmte Daten seiner Kunden dafür nutzen, seine Programme zu verbessern, vor allem den KI-Assistenten Rovo. Erstmals könnten dann interne Unternehmensdaten in die KI einfließen, die später alle Atlassian-Kunden verwenden. Das ist nicht nur heikel, weil es um sensible Daten geht. Sondern auch, weil nicht alle Firmen der Datenverarbeitung widersprechen können.