Welt 16.07.2026
10:01 Uhr

Messi und seine Mitspieler finden Pickfords Spickzettel und verspotten England


Argentinien zieht mit einem Sieg gegen England ins WM-Finale ein. Nach dem Spiel entdeckt die Mannschaft auf dem Rasen eine besondere Trinkflasche der Briten. Torwart Jordan Pickford wird danach veräppelt.

Messi und seine Mitspieler finden Pickfords Spickzettel und verspotten England

Jordan Pickford war auf beinahe alles vorbereitet. Allerdings nicht darauf, dass sein Elfmeter-Spickzettel nach dem WM-Aus (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a50b8335ee5db799e970d97/wm-2026-tuchel-erhaelt-trotz-des-scheiterns-die-rueckendeckung-des-englischen-verbandes.html) ausgerechnet die Argentinier zum Lachen bringen würde. Statt im Elfmeterschießen zum Einsatz zu kommen, landete der geheime Matchplan des englischen Nationaltorhüters in den Händen des Finalisten. Und wurde zum Hit in den sozialen Medien. Auf seiner Trinkflasche klebte ein Zettel mit Notizen, in welche Ecke die einzelnen argentinischen Schützen bevorzugt schießen – und wohin Pickford entsprechend springen wollte. Dazu kam es allerdings nie: Argentinien gewann das Halbfinale nach einem späten Doppelschlag (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a57f73aa4dd37e74df568c1/england-argentinien-panik-und-kapitulation-schwere-vorwuerfe-an-thomas-tuchel.html) am vergangenen Mittwochabend noch 2:1 in der regulären Spielzeit und zog ohne Elfmeterschießen ins Finale ein. „Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten“ Superstar Lionel Messi und mehrere Mitspieler (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/) studierten neugierig den umsonst geschriebenen Spickzettel, lachten und reichten die Flasche untereinander weiter. Der Fitnesstrainer der Argentinier, Luis Martin, teilte ein entsprechendes Bild auf Instagram und schrieb spöttisch: „Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten.“ Später löschte er den Beitrag. Für Pickford waren die akribischen Vorbereitungen zwar vergeblich. Immerhin bekam sein Matchplan (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/) im Nachhinein noch ein großes Publikum.