Welt 16.07.2026
12:07 Uhr

Hitze trifft Sachsen-Anhalts Gewässer: Fischsterben und Wasserentnahmeverbot


Sauerstoffmangel durch anhaltende Hitze tötet Fische in Seen von Anhalt-Bitterfeld bis Stendal.

Hitze trifft Sachsen-Anhalts Gewässer: Fischsterben und Wasserentnahmeverbot

Die anhaltende Hitze trifft die Gewässer in Sachsen-Anhalt mit voller Wucht: es kommt in mehreren Regionen des Landes zu Fischsterben. Bereits Ende Juni verendeten im Gödnitzer See im Landkreis Anhalt-Bitterfeld Zander, Hechte und andere Fische. Angler benötigten laut MDR-Bericht vier Tage, um die Kadaver zu bergen. Im Salzlandkreis sind die Seen bei Könnern und Staßfurt betroffen, außerdem der Stadtsee in Stendal. Als Ursache nennt der Landesangelverband Sachsen-Anhalt Sauerstoffmangel durch Hitze und fehlenden Wind, wie Vizepräsident Alfred Schildt erläuterte. An mehreren Badeseen warnen die Behörden zusätzlich vor Blaualgen: Am Arendsee in der Altmark gilt Warnstufe 1, am Kulksee wird vom Baden abgeraten.