Eine Gruppe von 15 bis 20 Personen soll am vergangenen Samstagabend zwei 17-Jährige und einen 18-Jährigen im Berliner Ortsteil Wannsee attackiert haben. Wie die Polizei Berlin mitteilte (verlinkt auf https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.1718572.php) , befanden sich die drei jungen Männer in der Ortschaft Kohlhasenbrück, als sie unvermittelt von Mitgliedern der Jugendgang mit Faustschlägen angegriffen worden sein sollen. Einer der 17-Jährigen habe zwischenzeitlich das Bewusstsein verloren. Der 18-Jährige sei mit dem Kopf gegen ein geparktes Auto geschlagen worden, weswegen er später stationär im Krankenhaus behandelt werden musste. Laut „ Tagesspiegel (verlinkt auf https://www.tagesspiegel.de/potsdam/landeshauptstadt/brutaler-gewaltexzess-in-berlin-wannsee-jugendgang-verletzt-jungen-schwer-16117003.html) “ handelt es sich bei den Angegriffenen um drei Schüler eines Babelsberger Gymnasiums. Blutend wären diese nach dem Vorfall in Richtung einer Brücke des Teltowkanals gegangen, wo zwei Angler die Erstversorgung übernommen hätten, bis der Krankenwagen eintraf. Die mutmaßlichen Täter konnten fliehen. Sie sollen aus Potsdam stammen, wo es zuletzt häufiger zu Raubtaten durch Jugendbanden gekommen war. Zeugen hätten berichtet, dass es sich um Menschen mit arabischem Migrationshintergrund handele. „Hemmungslose, massive Gewalt“, charakterisierte ein Anwohner die Gewalttat gegenüber dem „Tagesspiegel“. „Für mich ist das versuchte Tötung.“ Mehrere Menschen aus der Gegend erzählten der Berliner Tageszeitung übereinstimmend, dass am Samstagabend zwei Partys in derselben Straße stattgefunden haben sollen. Als eine Jugendgruppe auftauchte, sei die Situation eskaliert. Zur Ursache machten die befragten Zeugen widersprüchliche Angaben. Die Polizei bestätigte jedoch auf Anfrage der Zeitung, dass die Feiern eine Rolle gespielt hätten. Ein Zeuge berichtete später, dass die mutmaßliche Tätergruppe in einen Wald geflüchtet sei. Vertreter der Brandenburger Polizei halfen am Samstagabend bei der Suche nach den Verdächtigen. „Die Fahndung im Grenzbereich wurde in den frühen Morgenstunden des 27.09.2026 ergebnislos beendet“, räumte ein Polizeisprecher gegenüber dem „Tagesspiegel“ ein. Die Berliner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.