Welt 20.07.2026
22:25 Uhr

Fifa leitet nach WM-Finale Verfahren gegen Argentinien ein


Die WM-Niederlage gegen Spanien bleibt für Weltmeister Argentinien nicht ohne Folgen. Nach Rangeleien um Leandro Paredes und weiteren Profis nimmt die Fifa das Verhalten von Spielern und Betreuern ins Visier – sogar ein Co-Trainer könnte unter Druck geraten.

Fifa leitet nach WM-Finale Verfahren gegen Argentinien ein
Der Argentinier Leandro Paredes (Zweiter von rechts) schubste nach dem Spiel Spaniens Gavi zu Boden. Yuki Iwamura/AP/dpa

Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband Fifa eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der internationale Medien zitierten, darunter die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin ersten Angaben zufolge noch die Rote Karte. Nach Informationen des britischen Senders BBC verwies die FIFA allerdings darauf, dass es in diesem Moment keine disziplinarischen Maßnahmen gegen Paredes gegeben habe. In der Statistik des Weltverbandes ist nur eine Gelbe Karte aus dem Spiel vermerkt. Danach hatte der Argentinier während der Partie am Rande eines Platzverweises gestanden. Paredes wurde in der Mitteilung indes nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.