Welt 17.08.2026
14:35 Uhr

Erst schwarzgefahren, dann vor Zugpassagieren onaniert – Polizei greift Mann aus Eritrea auf


Drei Frauen berichten von einem Vorfall, der sich während einer ICE-Fahrt abgespielt haben soll. Gegen den 28-Jährigen aus Eritrea wird nun wegen mehrerer Delikte ermittelt. Er konnte keinen festen Wohnsitz nachweisen.

Erst schwarzgefahren, dann vor Zugpassagieren onaniert – Polizei greift Mann aus Eritrea auf

Weil er vor mehreren Reisenden onaniert haben soll, ermittelt die Bundespolizei gegen einen 28-Jährigen aus Eritrea. Drei Frauen berichteten den Beamten bei einem Halt des ICE 523 am Sonntag in Würzburg, der Mann habe sein Verhalten trotz mehrfacher Aufforderungen nicht beendet. In der Polizeimeldung (verlinkt auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6334709) hieß es wörtlich, der Mann soll den Frauen gegenübergesessen und soll „an seinem erigierten Glied manipuliert haben“. Zunächst war das Bahnpersonal auf den Fahrgast aufmerksam geworden, weil er ohne gültiges Ticket unterwegs gewesen sein soll. Bei der Kontrolle schilderten die Frauen dann den mutmaßlichen Vorfall. Gegen den Mann laufen nun Ermittlungen wegen des Verdachts exhibitionistischer Handlungen und des Erschleichens von Leistungen. Der Mann hat nach Angaben der Bundespolizei keinen festen Wohnsitz. Er habe eine Auflagenbescheinigung, sich bei der zuständigen Ausländerbehörde in Hamburg zu melden, sagte ein Sprecher auf Anfrage von WELT. Diese Bescheinigung sei ausgestellt worden, nachdem er bereits vor einigen Tagen auffällig geworden sei. Nähere Details dazu sind nicht bekannt. Nach dem Exhibitionismusvorfall wurde der Mann auf eine Dienststelle gebracht. In Untersuchungshaft sitze er jedoch nicht, teilten die Behörden mit. Er konnte die Dienststelle nach Aufnahme seiner Personalien wieder verlassen.