Im Münchner Nobelvorort Grünwald ist ein Nachbarschaftsstreit zwischen Rapper Bushido, seiner Ehefrau Anna-Maria Ferchichi und Unternehmer Jochen Schweizer öffentlich eskaliert. Auslöser sind Vorwürfe rund um einen Vorfall an einer Bushaltestelle, an der die Kinder der beiden Familien aufeinandertreffen. Anna-Maria Ferchichi erhob laut „Bild“ (verlinkt auf https://www.preview.bildcms.de/unterhaltung/stars-und-leute/bushido-und-anna-maria-zoffen-sich-mit-jochen-schweizer-es-geht-um-ihre-kinder-6a996e2f7cdc6e46442b6155) und „Bunte“ (verlinkt auf https://www.bunte.de/family/stars-und-ihre-familien/es-geht-um-die-toechter-zwischen-jochen-schweizer-und-anna-maria-ferchichi-kracht-es-gewaltig_5390a801-c34d-4f00-819a-aebce8ff793e.html) in einer nicht mehr abrufbaren Story auf Instagram schwere Vorwürfe gegen Schweizer und dessen 15-jährige Tochter. „Deine Tochter geht in eine höhere Klasse als unsere Kinder. Und benimmt sich unseren Kindern gegenüber fragwürdig. Schubsen, zu unserer anderen Tochter sagen, sie soll hinten stehen bleiben“, sagte Ferchichi laut „Bunte“ in dem Statement. „Bild“ zufolge sprach Ferchichi von Schubsen an einer Bushaltestelle sowie von Dominanzverhalten gegenüber ihrer Tochter. Besonders empört zeigte sich Ferchichi über eine Äußerung, die Jochen Schweizer über ihren Mann gemacht haben soll. Schweizer habe Bushido demnach als „den hochkriminellen Bushido“ bezeichnet. Ferchichi wies dies entschieden zurück. „Der ist nicht kriminell. Okay?! Der ist auch nicht hochkriminell“, sagte sie. Über den Unternehmer erklärte sie zudem: „Was für ein unangenehmer, sehr, sehr unangenehmer Typ du doch bist!“ Auch Schweizers Tochter bezog sie in ihre Kritik ein und sagte: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ Jochen Schweizer weist die Vorwürfe zurück. Gegenüber „Bild“ erklärte der Unternehmer, ein von Ferchichi geschildertes Schubsen habe „tatsächlich nicht stattgefunden“. Er habe mit seiner Tochter über die Vorwürfe gesprochen und könne diese nicht bestätigen. Schweizer schilderte seinerseits einen Vorfall vom 2. September. Er habe seine Tochter am Morgen zur Bushaltestelle gebracht und dort Bushido angetroffen. Nach seiner Darstellung habe der Rapper mit der 15-Jährigen gesprochen und sie beschuldigt, dessen Töchter geschubst zu haben. „Er beschuldigte sie in einem nach meiner Wahrnehmung deutlich unangemessenen sowie aggressiven und einschüchternden Ton, seine Töchter geschubst zu haben“, sagte Schweizer. Er habe daraufhin eingegriffen. „Ich schaltete mich daraufhin in das Gespräch ein und stellte klar, dass mein Kind 15 Jahre alt und damit minderjährig ist, dass ich ihr Vater bin und unmittelbar danebenstehe.“ Im weiteren Verlauf sei es zu einem verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden Männern gekommen. Schweizer berichtet, Bushido habe schließlich „sinngemäß“ gesagt, man könne „auch um die Ecke gehen, um das Thema dort persönlich zu erledigen“. Öffentlich weiter austragen möchte der Unternehmer den Streit nach eigenen Angaben nicht. „Dass diese Angelegenheit nun öffentlich über soziale Medien ausgetragen wird, halte ich für den falschen Weg, der nicht im Interesse der Kinder beider Parteien ist“, teilte er gegenüber „Bunte“ mit. Zugleich erklärte er laut „Bild“, er stehe „jederzeit für ein klärendes Gespräch auf einer guten nachbarschaftlichen Ebene zur Verfügung“. Unabhängig überprüfbare Belege für die gegenseitigen Vorwürfe werden in dem Bericht nicht genannt. Aussage steht bislang gegen Aussage.