SpOn 30.09.2026
18:49 Uhr

Tippfehler in Donald Trumps Abkommen für »Superintelligenz« sorgt für Spott


»Vielleicht solltet ihr KI einsetzen, um solche Fehler zu erkennen«: In den sozialen Medien machen sich Nutzerinnen und Nutzer über einen Rechtschreibfehler in der vom Weißen Haus geteilten KI-Verordnung lustig.

Tippfehler in Donald Trumps Abkommen für »Superintelligenz« sorgt für Spott

Das Weiße Haus hat ein »Abkommen für Superintelligenz« veröffentlicht, das Präsident Donald Trump mit den Chefs sämtlicher Techkonzerne zur Selbstkontrolle künstlicher Intelligenz ausgehandelt hat. Spott hagelte es wegen eines Tippfehlers: Trump wird darin unter seiner Unterschrift als Präsident der »Unites States« bezeichnet, richtig wäre »United States« mit »D«. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer merkten an, dies zeuge nicht gerade von »Superintelligenz«. Ein Nutzer kommentierte: »Vielleicht solltet ihr KI einsetzen, um solche Fehler zu erkennen.«

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Das Weiße Haus veröffentlichte das zweiseitige Dokument auf Elon Musks Plattform X . Musk zählt ebenso zu den Unterzeichnern wie Google-Chef Sundar Pichai, Anthropic-Gründer Dario Amodei, Meta-Chef Mark Zuckerberg, OpenAI-Präsident Greg Brockman und Nvidia-Chef Jensen Huang.

Der US-Präsident lehnt gesetzliche Vorschriften für künstliche Intelligenz weiter ab – ungeachtet aller Sicherheitswarnungen aus der Techbranche. Stattdessen sollten sich die KI-Unternehmen freiwillig selbst regulieren, sagte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit den Chefs der großen Techkonzerne.

Der Text gleiche einer Verfassung, hatte Trump bei der Unterzeichnung am Dienstag gesagt. Darin heißt es: »Jedes Unternehmen ist verantwortlich dafür, seine eigene Technologie sicher zu entwickeln.« Zu den vier aufgeführten Schritten zur Selbstregulierung zählt demnach neben »robusten internen Kontrollen« von KI-Modellen unter anderem die Zusammenarbeit mit externen Prüfern. Zudem sind regelmäßige Berichte an den Aufsichtsrat vorgesehen.

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Spätere gesetzliche Vorschriften sind demnach nicht ausgeschlossen: »Im Laufe der Zeit könnte es Sinn haben, diese Schritte in Gesetzen oder Vorschriften festzuschreiben«, heißt es in der freiwilligen Selbstverpflichtung. Trump hatte gesetzliche KI-Vorschriften bei dem Treffen mit den Tech-Chefs erneut abgelehnt und dies mit dem technologischen Vorsprung der USA vor China begründet.

Im Anschluss unterzeichnete der 80-Jährige ein Dekret, mit dem künstliche Intelligenz im offiziellen US-Sprachgebrauch in »Superintelligenz« umbenannt wird. Der Grund? KI klingt dem Präsidenten zu »fake«. Mehr dazu lesen Sie hier .

Scharfe Kritik kam von den oppositionellen Demokraten. Die Risiken von künstlicher Intelligenz würden damit nicht gemindert, erklärte etwa der Senator Mark Warner.

kim/AFP/dpa