Die lautet in etwa so: »Ich habe mich früher auch nur von Spaghetti und Fertigpesto ernährt«, »Ich habe auch jahrelang meinen Studienkredit abbezahlt« oder: »In meiner WG hat es auch überall geschimmelt.«
Aber was wollt ihr damit genau ausdrücken? Weil ihr es auch nicht leicht hattet, müssen andere da jetzt auch durch? Oder meint ihr, das gehört zum Studium einfach dazu? Haben wir uns an die schlechte Situation gewöhnt?
Ich finde die Reaktion gefährlich. Studierende haben eine größere Lobby verdient. In ihnen steckt unsere Zukunft. Sie sollten sich auf ihre Ausbildung konzentrieren können – unabhängig vom finanziellen Hintergrund. Warum das Bafög in seiner jetzigen Form als Unterstützung nicht mehr taugt, hat meine Kollegin Franca Quecke in einem Kommentar zusammengefasst.
Eine interessante Lektüre wünscht
Katharina Hölter, Redakteurin SPIEGEL Start
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