Simon Rattle, 71, ist neuer Ehrendirigent der Staatskapelle Berlin. »Mit dieser Auszeichnung ehrt das Orchester eine über viele Jahre gewachsene, künstlerisch besonders intensive Zusammenarbeit«, teilte die Staatsoper Unter den Linden mit.
Rattle reihe sich damit ein in die besondere Reihe von Ehrendirigenten der Staatsoper – Pierre Boulez, Zubin Mehta und Otmar Suitner sowie Ehrenchefdirigent Daniel Barenboim, hieß es in der Mitteilung .
Der in Liverpool geborene Rattle, der sich auch »Sir« nennen darf, war früher Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, danach beim London Symphony Orchestra. Seit der Spielzeit 2023/24 leitet er das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
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Die Staatskapelle Berlin ehrte ihn nach einem Konzert am Montagabend und ließ dazu verlauten: »Die Zusammenarbeit mit Sir Simon Rattle ist für uns als Orchester über viele Jahre hinweg von großer künstlerischer Intensität und gegenseitigem Vertrauen geprägt gewesen. Seine Neugier, seine Offenheit und seine besondere Hingabe an die Musik haben unsere gemeinsame Arbeit immer wieder bereichert und inspiriert. Dass wir ihn nun zum Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin ernennen dürfen, ist Ausdruck unserer großen Dankbarkeit und Wertschätzung«.
Seit 18 Jahren sei Rattle eng mit der Staatsoper und der Staatskapelle Berlin verbunden, hieß es. Sein Debüt gab der Brite, der auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, 2008 mit Aufführungen von Claude Debussys »Pelléas et Mélisande« in der Inszenierung von Ruth Berghaus. Über einen Zeitraum von 15 Jahren habe er einen hochgelobten Zyklus mit Werken von Leoš Janáček realisiert, der sich nun mit der Neuproduktion von »Das schlaue Füchslein« schließe.
