SpOn 12.03.2026
17:40 Uhr

Rätsel des Alltags: Warum herrscht in manchen Ländern Linksverkehr?


Warum fahren die Briten, Australierinnen und Inder eigentlich links und wir rechts? DEIN SPIEGEL erklärt, was der Linksverkehr mit Rittern zu tun hat – und welcher französische Kaiser für die Verbreitung des Rechtsverkehrs sorgte.

Rätsel des Alltags: Warum herrscht in manchen Ländern Linksverkehr?

In Deutschland fahren alle rechts – aber in Ländern wie England, Australien oder In­dien fährt man auf der linken Straßenseite. Dass das so ist, hat mit Geschichte zu tun, und zwar mit der Zeit, als Menschen vor allem zu Pferd unterwegs waren. Ritter trugen ihr Schwert meistens in der rechten Hand, um damit kämpfen zu können. Also ritten sie mit ihrem Pferd auf der linken Seite der Straße – die rechte Hand mit dem Schwert zeigte zur Straße, um sich im Notfall verteidigen zu können.

Später blieben viele Länder dabei. In Frankreich setzte sich aber vor rund 200 Jahren der Rechtsverkehr durch, und ab 1910 galt das auch für ganz Deutschland. Das lag vor allem an Napoleon, der neue Regeln machte, die er in die von ihm eroberten Gebiete trug. England blieb beim Linksverkehr, und die einstigen britischen Kolonien übernahmen das.

Weitere Rätsel des Alltags

Heute fährt man in etwa einem Viertel aller Länder links. Damit es keine Unfälle gibt, bleibt heute jedes Land bei einer Seite – egal ob links oder rechts.

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