SpOn 10.08.2026
07:37 Uhr

New York: Bootsführer nach tödlichem Unglück nahe Freiheitsstatue angeklagt


Bei einem Bootsunglück nahe Liberty Island in New York sind zwei Menschen ums Leben gekommen, zwölf weitere konnten gerettet werden. Der Bootsführer wurde festgenommen und angeklagt.

New York: Bootsführer nach tödlichem Unglück nahe Freiheitsstatue angeklagt

Eine Frau und ein Säugling sind bei einem Bootsunglück im New Yorker Hafen ums Leben gekommen. Das Boot war am späten Samstagabend (Ortszeit) aus bislang ungeklärter Ursache nahe Liberty Island gekentert, wo die weltberühmte Freiheitsstatue steht.

Ein Notruf sei gegen 22.25 Uhr eingegangen, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf die New Yorker Polizei. Daraufhin seien Rettungstaucher und Einsatzkräfte aus der Luft angerückt. Zwölf Menschen konnten den Angaben zufolge gerettet werden. Im Wasser fanden Taucher später eine 27 Jahre alte Frau und ein fünf Monate altes Mädchen. Beide seien zunächst in ein Krankenhaus gebracht, dort aber für tot erklärt worden.

Ehemann der Toten soll Unglück überlebt haben

Die zwölf Überlebenden sollen sich in stabilem Zustand befinden. Unter ihnen ist laut Medienberichten  auch der Ehemann der verstorbenen 27-Jährigen und Vater des toten Mädchens. Die Passagiere an Bord waren demnach für eine Geburtstagsfeier zusammengekommen.

Der 46 Jahre alte Bootsführer wurde laut Polizeiangaben wegen Gefährdung anderer in 13 Fällen angeklagt. Die Küstenwache prüft zudem, ob es sich um eine unerlaubte kommerzielle Charterfahrt gehandelt haben könnte. In Kooperation mit der New Yorker Polizei ermittelt sie weiter zu den Umständen und zur Unglücksursache.

ala/AFP