SpOn 10.03.2026
14:43 Uhr

Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft


Seit Februar läuft der Prozess gegen Marius Borg Høiby, Sohn der norwegischen Kronprinzessin, der unter anderem wegen mehrfacher Vergewaltigung angeklagt ist. Das Gericht hat nun seinen Antrag auf Freilassung aus der U-Haft abgelehnt.

Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft

Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin bleibt in Untersuchungshaft. Das zuständige Gericht in Oslo lehnte Marius Borg Høibys Antrag auf Freilassung ab, da eine hohe Wiederholungsgefahr bestünde. Das berichten die Nachrichtenagentur dpa und die »Bild«-Zeitung übereinstimmend.

Mitten in dem Vergewaltigungsprozess hatte Høiby zuvor die Freilassung beantragt. Seine Anwältin argumentierte, es bestünde keine Wiederholungsgefahr. Der 29-Jährige war kurz vor dem Start der Verhandlung Anfang Februar erneut festgenommen worden, weil er gegen das Kontaktverbot in Bezug auf eine Ex-Freundin verstoßen und sich rücksichtslos verhalten haben soll. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Die Frau ist eines der mutmaßlichen Opfer in dem Verfahren. Ein Vorfall in ihrer Wohnung hatte die Ermittlungen gegen Mette-Marits Sohn im August 2024 ausgelöst. In der Beziehung zu der Frau soll Høiby mehrfach gewalttätig geworden sein. Trotzdem hatten sich die beiden bis kurz vor Prozessbeginn regelmäßig gesehen.

Der Prozess läuft noch bis zum 19. März. Wann das Urteil verkündet wird, ist noch unklar.

Als Marius Borg Høiby vor Gericht das Wort ergreift, wird deutlich, dass er sich selbst als Opfer sieht. Mehr dazu lesen Sie hier.

boc/dpa