Britische Behörden untersuchen den gewaltsamen Tod einer Ärztin, die auch Mitglieder der Königsfamilie behandelt haben soll. Unter Mordverdacht steht der Ehemann der 45-Jährigen.
Die Frau war am Morgen des 4. Oktobers im gemeinsamen Zuhause aufgefunden worden. Sie gehörte zu einem Pool von Ärztinnen und Ärzten, die regelmäßig britische Royals betreuten, wenn diese im nahe gelegenen Sandringham House residierten. Das berichtete zuerst die »Sun«. Der König und die Königin sollen Berichten zufolge über den Tod informiert worden sein.
Bei der Obduktion der Frau sei an der rechten Seite ihres Kopfes eine Verletzung durch stumpfe Gewalteinwirkung festgestellt worden, sagte Staatsanwältin Jackie Hanlon laut der Nachrichtenagentur PA. Zudem gebe es eine Verletzung, die auf eine Kompression des Halses hindeuten könnte. Zum Zeitpunkt der Tat hätten sich Kinder im Haus befunden.
Vor Gericht äußerte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen. Er blieb in Untersuchungshaft.
