In der Demokratischen Republik Kongo sind nach offiziellen Daten der Regierung inzwischen mehr als 8000 Menschen nachweislich an Ebola erkrankt. Die Zahl der Todesfälle wird im jüngsten Lagebericht mit rund 3900 angegeben. Der gegenwärtige Ebolaausbruch gilt als der größte und tödlichste in der Geschichte des Landes. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.
Laut WHO habe sich der Ausbruch zuletzt auf weitere Regionen in Kongo ausgebreitet – darunter die Provinz Haut-Uele, die an den Südsudan grenzt. Es grassiert der seltene Bundibugyo-Typ des Virus, für den es bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. An der Berliner Charité wurde dieses Jahr ein Arzt behandelt, der sich in Kongo mit dem Virus infiziert hatte.
Ebolafieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus. (Lesen Sie hier mehr dazu. )
