SpOn 11.03.2026
19:22 Uhr

Donald Trump: US-Präsident sieht in Iran »praktisch nichts mehr« zum Angreifen


Ein klarer Plan scheint ihm zu fehlen. Trotzdem ist Donald Trump offenbar sicher: Der Irankrieg endet bald. Wann immer er das wolle.

Donald Trump: US-Präsident sieht in Iran »praktisch nichts mehr« zum Angreifen

Der Krieg in Iran könnte nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump schon »bald« enden. Es gebe »praktisch nichts mehr, was man angreifen könnte«, sagte er dem US-Nachrichtenportal »Axios«  in einem Telefoninterview. Weiter behauptete Trump: Wann immer er wolle, dass der Krieg ende, werde er enden.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat offenbar andere Vorstellungen: »Diese Operation wird ohne jegliche zeitliche Begrenzung fortgesetzt, solange es nötig ist, bis wir alle Ziele erreicht haben und der Kampf entschieden ist«, sagte er nach Angaben seines Büros bei einer Besprechung mit Militärvertretern.

Bereits vor zwei Tagen hatte der US-Präsident ein baldiges Kriegsende angedeutet – und das mit Erfolgen der eigenen Armee begründet. »Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet«, sagte er dem US-Sender CBS. Iran sei militärisch geschwächt.

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Die iranischen Revolutionswächter hatten auf Trumps Äußerungen damals scharf reagiert. »Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden«, hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung.

Bis heute hat Donald Trump kein klares Ziel in Iran formuliert. Wie der US-Präsident aus dem Krieg herausfinden könnte, lesen Sie hier .

esw/dpa