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29.07.2026
10:29 Uhr
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Mehr als zehn Messstationen in Bayern warnen vor höchster Gefahr: Wie man sich jetzt in Waldgebieten verhalten soll und was die Behörden unternehmen.

Um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, sollen in Niederbayern von Mittwoch bis Freitag Luftbeobachtungen vorgenommen werden. Foto: Daniel Karmann/dpa
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die kommenden Tage eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr für weite Teile Bayerns gemeldet. Mehr als zehn Messstationen zeigen für Donnerstag die höchste Gefahrenstufe. Die Bezirksregierungen von Niederbayern und der Oberpfalz haben bereits Beobachtungsflüge angeordnet, auch in Oberfranken und Unterfranken sollen in den kommenden Tagen entsprechende Flüge starten.
Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) mahnte wegen der hohen Waldbrandgefahr zur Vorsicht: Schon eine „kleine Unachtsamkeit“ könne aktuell „dramatische Folgen haben“. Um das Risiko für Brände zu minimieren, rufen die Bezirksregierungen dazu auf, in Waldgebieten und deren Umgebung keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Fahrzeuge sollten zudem nicht auf leicht entzündlichem Untergrund wie Wiesen oder Waldwegen geparkt werden.
Auch am Mittwoch sowie am Freitag und am Samstag besteht laut DWD-Daten ein mittleres bis hohes Waldbrandrisiko im Freistaat. Um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, sollen in Niederbayern von Mittwoch bis Freitag Luftbeobachtungen vorgenommen werden. In der Oberpfalz soll sogar bis Montag geflogen werden.
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