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13.03.2026
15:19 Uhr
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Ein Fischerort im Norden Norwegens wird zu Europas Weltraumbahnhof. Bei seinem Besuch erklärt Bundeskanzler Merz, warum von dort aus Europas Souveränität verteidigt werden soll.

Nahe der Startrampe auf der Insel Andøya: Verteidigungsminister Boris Pistorius, Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre, Bundeskanzler Friedrich Merz und Forschungsministerin Dorothee Bär. Sören Stache/dpa
Wer in Andenes ankommt, weit oben im Norden Europas, stößt auf norwegische Idylle. Malerische Strände, Einfamilienhäuser schmiegen sich an die Küste, überragt nur vom roten Leuchtturm des 2500-Seelen-Ortes. Seit Jahrzehnten leben die Menschen hier bescheiden vorwiegend von Fischfang und Waltourismus. Dass die entlegene Insel Andøya gerade zu einem geostrategischen Hotspot des ganzen Kontinents wird – an dem kleinen Küstenhafen mit Fischerbooten wirkt die Vorstellung so verwegen wie der Gedanke an Frühling 300 Kilometer nördlich vom Polarkreis.
Generalmajor Michael Traut ist bei der Bundeswehr für die Weltraumsicherheit verantwortlich. Ein Gespräch über Machtkämpfe im Orbit, römische Gladiatoren und warum Deutschland nun auch verstärkt im All verteidigt werden soll.
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