SZ 02.10.2026
14:07 Uhr

„Rote Hilfe“: Links, legal und doch verdächtig


Der Verein „Rote Hilfe“, in dem Elif Eralp war, darf linksextremen Gewalttätern juristischen Beistand leisten – das gehört zum Rechtsstaat. Aber auch, wer sich an Gesetze hält, kann ein Verfassungsfeind sein.

„Rote Hilfe“: Links, legal und doch verdächtig

Es gehört zu den Ritualen des politischen Betriebs, neues Führungspersonal einem intensiven Vergangenheits-Check zu unterziehen. Insofern dürfte Elif Eralp nicht sonderlich überrascht gewesen sein, dass ihre frühere Mitgliedschaft in der „Roten Hilfe“ schnell ein öffentliches Thema wurde. Zumal sie diese Mitgliedschaft selbst im Abgeordnetenhandbuch angegeben hatte. Eine Politikerin, die zur nächsten Regierenden Bürgermeisterin Berlins werden könnte, darf man mit dunklen oder auch roten Flecken ihrer Vita konfrontieren. Komplizierter ist indes die Antwort auf die Frage: Was folgt aus der Entdeckung?

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