SZ 20.03.2026
16:00 Uhr

Online-Wahlkampf: Meta verstößt gegen eigenes Verbot bei politischer Werbung


Metas Verbot für politische Werbung greift nicht. Daten zum Wahlkampf in Rheinland-Pfalz zeigen: Politiker schalten weiter Anzeigen – und verschaffen sich unfaire Vorteile im Wahlkampf. Lassen sich Wahlen mit gekaufter Reichweite verzerren?

Online-Wahlkampf: Meta verstößt gegen eigenes Verbot bei politischer Werbung
Illustration: Stefan Dimitrov

Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz taucht auf der Instagram-Seite von Isabell Rahms ein bezahlter Beitrag auf – bezahlt von Rahms, damit Meta ihn möglichst vielen Nutzern anzeigt. Auf dem Bild lächelt die CDU-Landtagskandidatin im Mainzer Wahlkreis I vor weißem Hintergrund. „Bildung. Unsere wichtigste Bank ist die Schulbank!“ steht darunter, und: „am 22.03. bessere Bildung für Rheinland-Pfalz“.

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