SZ 16.03.2026
17:04 Uhr

Neurobiologie: Gezüchtete Hirnzellen spielen den Ego-Shooter „Doom“: ein Meilenstein?


Ein Klumpen aus 200 000 Neuronen soll das Videospiel binnen einer Woche gemeistert haben, berichtet die australische Firma Cortical Labs. Macht die „organoide Intelligenz“ bald der KI Konkurrenz?

Neurobiologie: Gezüchtete Hirnzellen spielen den Ego-Shooter „Doom“: ein Meilenstein?
Der Videospiel-Klassiker „Doom“ aus dem Jahr 1993 ist nicht übermäßig komplex. Bethesda

In der Hand eine Waffe, läuft die Figur auf dem Bildschirm durch dunkle Gänge, sie muss sich gegen eine Invasion aus der Hölle wehren. Immer wieder tauchen Monster auf. Die Figur schießt. Mal trifft sie, das Blut spritzt und die Gegner fallen zu Boden. Mal gehen die Schüsse daneben. So spielt ein Anfänger, sagen die Leute, die den Spieler trainiert haben. Was ja auch verständlich sei, denn schließlich habe er noch nie einen Computer gesehen. Denn der Spieler ist kein Mensch, sondern ein Klumpen aus 200 000 menschlichen Hirnzellen. Das australische Start-up Cortical Labs hat die Neuronen gezüchtet und ihnen, so berichtet es die Firma in einem Video, das Ego-Shooter-Game aus den Neunzigerjahren beigebracht.

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