Für sozialdemokratische OB-Kandidaten gab es in Bayerns Großstädten am Sonntag überschaubar viel Anlass zur Euphorie. München mau, Nürnberg mäßig, Erlangen schwierig, in Augsburg und Regensburg landeten die SPD-Kandidaten bei weniger als 20 Prozent. Und dann war da noch Fürth. Auch eine Großstadt im Freistaat Bayern, mehr als 130 000 Einwohner. Insgesamt sieben Bewerberinnen und Bewerber, ins Rennen geschickt von der SPD, den Freien Wählern, den Grünen, der FDP, den Linken, der AfD. Und natürlich von der CSU. Kann, würde man sagen, ja nur auf eine Stichwahl hinauslaufen, wie in den anderen Großstädten auch. Die aber ist nicht notwendig in Fürth. Gewonnen hat dort Thomas Jung, SPD. Mehr als 72 Prozent der Stimmen bekam er.
