SZ 18.08.2026
13:55 Uhr

Kinodrama aus China: Peking tischt Hollywood Antikriegsfilm auf


Ein chinesisches Leinwanddrama schlägt Gewinn aus dem Versagen der USA im Nahen Osten. Das Propagandawerk ist ein Megaerfolg.

Kinodrama aus China: Peking tischt Hollywood Antikriegsfilm auf
Xu Fu ist Koch in einem chinesischen Restaurant im Nahen Osten. Als er in die Wirren des Krieges gerät, erweist er sich als Alltagsheld. Quelle: Youtube, Screenshot SZ

Montagabend in einem Pekinger Kino. Der Saal ist fast ausverkauft. Nach zehn Minuten fließen die ersten Tränen. Auf der Leinwand kämpft ein chinesischer Koch im Chaos eines Kriegs im Nahen Osten ums Überleben – und rettet zugleich 24 Waisenkinder. Das ist die Handlung von „Once Upon a Time in the Middle East“. Der Film startete im August in China und wurde rasch zum Megahit.

Eine Stunde am Tag, nur an den letzten drei Tagen der Woche, nur von 20 bis 21 Uhr. So lange dürfen Minderjährige in China Videospiele spielen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: