SZ 13.03.2026
00:02 Uhr

Film: „Trump ist deutlich übergriffiger als Horst Schlämmer“


Hape Kerkeling hat seine berühmteste Figur für einen Kinofilm wiederbelebt. Ein Gespräch über rheinische Machos, Gaststar Markus Söder und eine Welt, die so verrückt geworden ist, dass Horst Schlämmer fast schon normal wirkt.

Film: „Trump ist deutlich übergriffiger als Horst Schlämmer“
Wolfgang Wolak/picture alliance/dpa

Ein Vormittag im Münchner Stadtteil Bogenhausen. Hape Kerkeling empfängt bestens gelaunt in einem schicken, kleinen Hotel. Nach 16 Jahren Pause hat er für den Kinofilm „Horst Schlämmer sucht das Glück“ (Start: 26. März) noch mal den Trenchcoat ausgepackt. Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des (fiktiven) Grevenbroicher Tagblatts, ist der Urtyp des jovialen rheinischen Lokalreporters: immer nur ein Bier von der nächsten Anzüglichkeit entfernt. Angestachelt von den Entbehrungen der Pandemie reist Schlämmer diesmal durchs Land, von München über Berlin nach Sylt, um herauszufinden, wie die miesepetrigen Deutschen wieder zu guter Laune kommen könnten. Spoiler: wird schwierig. Aber: Bessere Laune als nach einem knappen Stündchen mit Hape Kerkeling lässt sich kaum herstellen. Beim Interview bezieht er gelegentlich seinen Mann und seine Managerin mit ein, die auf einer Sofalandschaft im Hintergrund sitzen.

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