SZ 11.03.2026
06:00 Uhr

Bundesnachrichtendienst: Die Rückkehr der Spione


Der neue BND-Chef Martin Jäger baut seine Behörde radikal um. Der Dienst soll mehr und schneller Informationen sammeln. Dafür will er nicht nur die Arbeit mit menschlichen Quellen stärken – Jäger sucht auch Hacker.

Bundesnachrichtendienst: Die Rückkehr der Spione
Die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin. (Archiv) Michele Tantussi/Getty Images

Die ruhmreichen Zeiten des Dienstes liegen lange zurück. Die Operation Rubikon etwa, als der Bundesnachrichtendienst (BND) zusammen mit dem US-Geheimdienst CIA Anfang der 1970er-Jahre bei der Schweizer Chiffriergeräte-Firma Crypto AG einstieg, die ihre Verschlüsselungstechnik in mehr als 100 Länder verkaufte. So konnten BND und CIA viele Jahre die Kommunikation zahlreicher Staaten, insbesondere von Militärdiktaturen und autoritären Regimen, mitlesen.

Das Kanzleramt will den Bundesnachrichtendienst stärken. Der Plan: Die Agentinnen und Agenten des BND sollen auch Verbrechen im Ausland begehen dürfen.

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