SZ 27.08.2026
19:03 Uhr

Blutspende: Wenn das Blut knapp wird


Besser nicht nach den Sommerferien verunglücken, oder an einem Montag: Wie Münchner Ärzte mit Engpässen beim Spenderblut kämpfen – und warum sich die Lage noch verschlimmern könnte.

Blutspende: Wenn das Blut knapp wird
Spenderblut wird stetig benötigt. Unterbrechungen etwa in den Ferien oder an Wochenenden können zu kritischen Engpässen führen.
Foto: Rolf Vennenbernd

An diesem zwischen heiß und brütend heiß changierenden Tag steht Andreas Humpe im Blutdepot des LMU-Klinikums in München Großhadern und hält einen Beutel gelblicher Flüssigkeit ins Licht. Blutplättchen schwimmen in ihm herum, deren Zustand der Direktor der Abteilung für Transfusionsmedizin begrüßt: „Sieht gut aus“, sagt er aufgeräumt. Die Einschätzung könnte an diesem Sommertag auch für die Gesamtlage im Depot gelten.

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