SZ 17.08.2026
15:42 Uhr

(+) Wahlen in Sachsen-Anhalt: „Ich mache mir große Sorgen“


Alexander Jakschik führt ein Maschinenbau-Unternehmen in Ostdeutschland. Die AfD ist auch in seinem Betrieb präsent. Dass Menschen die Partei aus Überzeugung wählen, glaubt er aber nicht.

(+) Wahlen in Sachsen-Anhalt: „Ich mache mir große Sorgen“
Alexander Jakschik, aufgenommen in seiner eigenen Firma. Salome Roessler

Wenn Alexander Jakschik, 44, wissen will, wie die Stimmung gerade ist, braucht er nur mal mittags in die Kantine seiner Firma im sächsischen Löbau zu gehen. Es gibt ein paar schlichte Tische und Stühle, einen weißen Kühlschrank, ein paar Mikrowellen. Auf den Tischen liegen Handzettel, der Schönbacher Karnevalclub lädt für dem 22. August zu einer „Mittelalterlichen Narredey“ ein. Eine ganz andere, gefährliche Posse spielt sich gerade in einem der benachbarten Bundesländer ab. Nicht mehr auszuschließen, dass die AfD bei den Landtagswahlen am 6. September in Sachsen-Anhalt genug Stimmen zusammenbringt, um zu regieren.

Es braucht eine Prüfung der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht. Um zu klären, welche Gefahr von der Partei ausgeht – und um sie zu verbieten, wenn sie so demokratiefeindlich ist, wie es scheint.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: