SZ 10.03.2026
13:44 Uhr

(+) Wahlen: Merz hat die FDP zu früh totgesagt


Trotz des Debakels der Liberalen in Baden-Württemberg bleibt der Parteivorsitzende im Amt – und er wie auch seine Partei haben Überlebenschancen.

(+) Wahlen: Merz hat die FDP zu früh totgesagt
FDP-Chef Christian Dürr muss jetzt kämpfen, wenn er im Amt bleiben will. Lisi Niesner/Reuters

Niemand kann jetzt die Ergebnisse der Bundestagswahl 2029 vorhersagen, auch nicht der Bundeskanzler. CDU-Chef Friedrich Merz hat die FDP zu früh eingesargt. „Sie wird keine Rolle mehr spielen!“, rief er der liberalen Partei nach ihrer Niederlage in Baden-Württemberg hinterher. Aber da sprach nicht Merz, der Politanalyst, sondern Merz, der Wahlkämpfer in Rheinland-Pfalz. Merz forderte die FDP-Anhänger auf, bei der in wenigen Tagen anstehenden Landtagswahl lieber die CDU zu unterstützen als die chancenlosen Liberalen. Das ist plump. Dumm nur für die FDP: Plump wird funktionieren.

Der Albtraum der FDP wird wahr: Die Partei fliegt ausgerechnet in Baden-Württemberg aus dem Landtag. Selbst die eigenen Wähler urteilen hart über die Liberalen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: