SZ 18.08.2026
13:16 Uhr

(+) Versprechen von Söder und Reiter: Warum aus Münchens zweiter offizieller Eisbachwelle bisher nichts wurde


Vor einem Jahr versprachen Ministerpräsident Markus Söder und der damalige OB Dieter Reiter ein Surfparadies an der Dianabadschwelle. Wieso ist bis heute nichts passiert? Die Antwort erzählt einiges über den Zustand von Stadt und Land.

(+) Versprechen von Söder und Reiter: Warum aus Münchens zweiter offizieller Eisbachwelle bisher nichts wurde
An der Dianabadschwelle wird seit den 2010er-Jahren gesurft. Im Moment noch verbotenerweise. (Archivbild: aufgenommen während einer Vorstellung der Interessengemeinschaft Surfen in München e.V.) Johannes Simon

Die Stimmung war prächtig am zweiten Mittwoch im Juli des vergangenen Jahres an der Dianabadschwelle im Englischen Garten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der damalige Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) traten zusammen vor die Presse und verkündeten einen gemeinsamen Erfolg: An der Stelle, an der viele surfen, für die die Welle am Haus der Kunst zu wild ist, wird der Sport offiziell erlaubt. Bisher war er lediglich geduldet – zum Ärger mancher Anwohner, die den Wasserfreunden den Zugang zu ihrem Element erschweren wollen.

Über junge Menschen wird ständig gesprochen und entschieden. Aber was treibt sie um? Was hält sie nachts wach? Was ängstigt sie? Worauf sind sie stolz? Wen lieben sie? Wir waren einen Tag und eine Nacht dort, wo sie sich in München am liebsten treffen: im Englischen Garten.

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