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16.06.2026
16:03 Uhr
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Nach mehr als einem Jahr im Amt sucht Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder nun Berater, die ihm helfen sollen, den Staatskonzern zu steuern. Das lässt er sich einiges kosten.

Hat sich bislang nicht als der große Bahn-Versteher hervorgetan: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Jens Kalaene/dpa
Patrick Schnieder braucht Unterstützung. Das sagt in diesem Fall nicht die Opposition und auch nicht die Bahnbranche, sondern das Bundesverkehrsministerium selbst. Anfang des Monats hat das Haus europaweit gleich drei„Unterstützungsleistungen“ ausgeschrieben. Es ist auf der Suche nach strategischer, rechtlicher und technischer Hilfe bei der Umsetzung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“, Schnieders Eckpunktepapier zur Reform der Deutschen Bahn (DB).
90 Schienenprojekten droht der Stillstand, weil der Bund das Geld nicht auftreiben kann – trotz Sondervermögens. Welche Strecken das betrifft und warum die Auswirkungen so schwer wiegen.
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